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Qualcomm soll von der Apple-Einigung in Höhe von 4,5 bis 4,7 Milliarden Dollar profitieren

Nicht nur Apple hat in dieser Woche seine aktuellen Quartalszahlen vorgelegt, auch beim ehemaligen und jetzt wieder Chip-Zulieferer Qualcomm war dies der Fall. Vor allem vor dem Hintergrund der überraschend im vergangenen Monat erfolgten Einigung zwischen den beiden Unternehmen war die Bekanntgabe der Zahlen durchaus mit größerer Spannung als sonst erwartet worden. Vor allem die Auswirkungen der Einigung auf das Geschäft von Qualcomm ist dabei interessant. So berichten die Kollegen von Axios, das die Einigung allein Qualcomm wohl einen Umsatz in Höhe von 4,5 bis 4,7 Milliarden Dollar einbringen wird. Darin enthalten sind sowohl direkte Zahlungen von Apple, als auch den Wegfall von Strafzahlungen. Angemerkt werden muss dabei allerdings, dass diese Zahlen nicht offiziell von Qualcomm verkündet, sondern aus den Ausblicken für das kommende Quartal abgeleitet wurden.

Apple CEO Tim Cook wollte anlässlich der Bekanntgabe der Zahlen seines Unternehmens ebenfalls nicht auf konkrete Zahlen eingehen, betonte aber, dass er sehr zufrieden mit der Einigung und dass er fest davon überzeugt sei, dass sie für beide Unternehmen positiv sein werde:

"We're glad to put the litigation behind us and all the litigation around the world has been dismissed and settled. We're very happy to have a multi-year supply agreement and we're happy that we have a direct license arrangement with Qualcomm that was important for both companies."

Echt jetzt, Apple?! Cupertino beschwert sich über Logo des Eifel-Radwegs "Apfelroute"

Manchmal muss man sich sogar über das eigene Lieblings-Unternehmen schon kräftig wundern. Dies ist aktuell auch mal wieder der Fall, denn Apple geht aktuell gegen das Logo des Eifel-Radwegs mit dem schönen Namen "Apfelroute" vor - wegen Verwechslungsgefahr mit dem eigenen Logo. Dies berichten aktuell der General-Anzeiger Bonn und der Westdeutsche Rundfunk. Das Urteil darüber kann sich jeder selbst machen. In den meisten Fällen dürfte es aber in einer Facepalm enden. Apple stört sich bei dem Logo vor allem an dem grünen Blättchen und der angedeuteten angebissenen Stelle auf der rechten Seite und hat seine Beschwerde inzwischen beim deutschen Patent- und Markenamt eingereicht.

Der Tourismusverband Rhein-Voreifel hat das Logo 2018 eintragen lassen und seither auf verschiedenen Radkarten, Wegweisern, T-Shirts und weiteren Produkten verwendet. Aufforderungen der Apple-Anwälte, das Logo nicht mehr zu nutzen wurde mit der Begründung nicht nachgekommen, dass dies, bzw. ein Austausch des Logos zu teuer wäre. Nun muss also offiziell hierüber entschieden werden.

Warum sich Apple dermaßen an dem Logo stört, kann wohl niemand so recht beantworten. Zum einen berühren sich die Produkte nicht ansatzweise, zum anderen ist die Ähnlichkeit nun wirklich extrem an den Haaren herbeigezogen. Allerdings entsteht hier langsam aber sicher ein gewisses Muster. So ging Apple erst kürzlich auch gegen das Logo der norwegischen Fortschrittspartei vor.

Im Wandel vom iPhone-Hersteller zum Dienstleister: Apple wieder über eine Billiarde US-Dollar wert

Seit Apple im August vergangenen Jahres als erstes Unternehmen überhaupt die magiasche Grenze von einer Billiarde US-Dollar an Marktkapitalisierung überschritten hatte, ging es mit der Aktie gefühlt nur noch bergab. Zwischenzeitlich konnte Microsoft den langjährigen Rivalen sogar überholen und die Schallmauer für kurze Zeit ebenfalls durchbrechen. Forciert wurde diese Entwicklung natürlich auch durch die vergleichsweise schwachen Zahlen, die Apple für das vierte Quartal des vergangenen Jahres inklusive eines stärkeren Rückgangs bei den iPhone-Verkaufszahlen als man dies selbst erwartet hatte.

Nun hat sich das Blatt jedoch (ein wenig überraschend) bereits wieder gewendet. Nach der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal 2019 legte die Apple-Aktie deutlich zu, so dass Apple erneut über eine Biliarde US-Dollar an Marktkapitalisierung erreichte. Auch wenn der Rekordwert der Aktie von knapp 230,- Dollar pro Wertpapier noch ein Stück weit entfernt ist, reichte ein zwischenzeitlicher Aktienpreis von 212,68 Dollar hierfür aus.

Die Aktue nahm dabei die Entwicklung, obwohl das iPhone erneut gegenüber dem Vorjahr um 17% nachließ und auch die Gesamtnachfrage nach Apple-Hardware um 9% zurück ging. Die am Dienstag verkündeten Zahlen zum iPad, Mac und den Wearables waren jedoch ausgesprochen gut. Großer Treiber war (und das wird vermutlich auch in Zukunft so sein) jedoch erneut die Dienste-Sparte. Man darf also getrost behaupten, dass sich Apple inzwischen in der deutlichen Wandlung vom iPhone-Konzern hin zum Dienste-Anbieter befindet. Und diese Entwicklung scheint bereits jetzt zu fruchten.

Facebook-Entwicklerkonferenz: macOS-App des Facebook-Messengers und viele Neuerungen

Während Apples alljährliche Entwicklerkonferenz WWDC erst Anfang Juni über die Bühne geht, startete das Fecbook-Pendant mit dem Namen F8 bereits gestern Abend. Dabei kündigte das Zuckerberg-Netzwerk verschiedene Änderungen und Neuerungen an, die in den kommenden Wochen und Monaten umgesetzt werden sollen. Die offensichtlichste und für alle Nutzer sichtbarste Neuerung dürfte dabei ein abermals neues Design, sowohl der Webversion, als auch der Apps sein, welches laut Facebook einfacher, schneller und fesselnder sein soll. Vor allem Gruppen sollen dabei eine stärkere Vordergrundrolle einnehmen.

Der Ausbau des eigenen Freundes-Netzwerks soll künftig von einer neuen "Meet New Friends" Funktion unterstützt werden, mit der man neue Kontakte aus ähnlichen Bereichen finden kann, in denen man selbst aktiv ist, wie beispielsweise dem Arbeitsplatz, der Schule, einer Stadt oder auch einem Event, an dem man gemeinsam teilgenommen hat.

Auch für die verschiedenen Messaging-Dienste von Facebook wird es einige Neuerungen geben, von denen über einige bereits in den vergangenen Monaten immer mal wieder spekuliert wurde. Neben einer erstmals auf dem Mac zur Verfügung stehenden Messenger-App wird auch die App für mobile Endgeräte überarbeitet. In den kommenden Monaten soll dann auch eine Zusammenführung des Unterbaus der Messaging-Dienste, wie Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram erfolgen, so dass diese nahtlos miteinander interagieren. Auf diese Weise kann man beispielsweise einen Chat im Facebook Messenger starten und diesen anschließend in WhatsApp fortführen. Damit dürfte auch der Datenaustausch zwischen den drei Plattformen real werden, was aus datenschutztechnischer Sicht mehr als bedenklich ist.

Ein wenig ironisch klingt vor diesem Hintergrund und den Enthüllungen und Meldungen der vergangenen Wochen die von Facebook CEO Mark Zuckerberg verkündete, weiter vorangetriebene Verbesserung des Schutzes der Nutzerdaten. Hier möchte man sich künftig auf sechs Säulen stützen, nämlich Verschlüsselung, private Interaktionen, zeitlich begrenzte Datenspeicherung, Sicherheit, Interoperabilität und ein sicheres Speichern der Daten. Diese Säulen sollen künftig den Kern sämtlichen Handelns bei Facebook bilden. Nun ja, ich würde sagen, das glauben wir erst, wenn wir es sehen.

Für alle Bestandskunden: Telekom verschenkt im Mai 500 MB Datenvolumen

Der Mai beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon mehrfach in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Apple TV+ dürfte von Apple als kostenpflichtiger Dienst angeboten werden

In der vergangenen Nacht hat Apple bekanntermaßen seine aktuellen Quartalszahlen bekanntgegeben. Weiter deutlich auf dem Vormarsch sind dabei wenig überraschend auch die digitalen Dienste, die im Laufe des Jahres noch durch Apple Arcade und Apple TV+ ergänzt werden. Bei beiden neuen Diensten hat sich Apple bislang in Sachen Preisgestaltung ausgeschwiegen, wobei es zu Apple TV+ in den vergangenen Wochen und Monaten auch immer mal wieder Gerüchte gab, wonach Besitzer von Apple-Hardware möglicherweise sogar einen kostenlosen Zugriff auf den Streamingdienst erhalten könnten. Dies sieht seit der vergangenen Nacht nun jedoch ein wenig anders aus.

So deutete Apple CEO im auf die Bekanntgabe der Quartalszahlen folgenden Conference Call mit Analysten und Technik-Journalisten an, dass der Dienst für alle Nutzer wohl kostenpflichtig sein wird. Wörtlich sagte Cook hierzu:

"The TV+ product plays in a market where there's a huge move from the cable bundle to over-the-top, we think that most users are going to get multiple over-the-top products and we're going to do our best to convince them that the Apple TV+ product should be one of them."

Wie genau die Preisgestaltung aussehen wird, ist allerdings weiterhin unklar. Folgt Apple den ungeschriebenen Marktgesetzen, dürfte der Monatspreis für das Streaming-Abo irgendwo bei 9,99 US-Dollar angesetzt werden. Möglich sind nach wie vor auch Bundle-Angebote, bei denen Apple Rabatte gewährt, sollte man sich für eine Kombination verschiedener kostenpflichtiger Apple-Dienste, wie beispielsweise Apple News+, Apple Arcade, Apple Music oder eben Apple TV+ entscheiden.

Apple Pay: Demnächst in den Niederlanden und bei drei deutschen Sparda-Banken

Unsere österreichischen Nachbarn kommen inzwischen seit einer Woche in den Genuss von Apple Pay, die etwas nördlicheren Nachbarn aus den Niederlanden dürften in Kürze folgen. So hat die dort ansässige ING bekanntgegeben, dass der kontaktlose Zahldienst in Kürze in den Niederlanden an den Start gehen werde, wie die Kollegen von iPhoned.nl und iCulture.nl einhellig berichten. Zwar wird in der knappen Pressemitteilung kein konkretes Startdatum genannt, dies ist man inzwischen aber ja bereits gewohnt. Die Bank gibt ihren Kunden aber den Tipp, ein Auge auf den sozialen Medien zu halten, um weitere Informationen zu bekommen.

Und auch in Deutschland tut sich etwas. So haben die Sparda-Bank West, die Sparda-Bank Baden-Württemberg und die Sparda-Bank München bekanntgegeben, dass man künftig mit dem Apple Pay Parttner VIMpay kooperieren und auf diesem Wege seinen Kunden auch die Nutzung von Apple Pay ermöglichen werde. Nach der Erstellung eines Accounts bei VIMpay und der zugehörigen Erzeugung einer digitale VIMpay Mastercard, lässt sich diese mit dem Konto des Kunden bei der Sparda-Bank verknüpfen und hiermit auch Apple Pay nutzen. In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es:

Die digitale Mastercard lässt sich auch in alle aktuellen Wallet-Apps der bekannten großen Provider integrieren. Je nach Smartphone oder Smartwatch der Kunden können sie auf diese Weise mit VIMpay auch Apple Pay, Google Pay oder Garmin Pay benutzen. Da es sich bei der virtuellen Mastercard um eine reine Guthabenkarte handelt, kann das Konto beim Shopping nicht ins Minus rutschen. Das Jahreslimit ist auf 2.500 Euro begrenzt.

Als weiterer Vorteil können die Kunden der drei Sparda-Banken eine sogenannte Blitz-Aufladefunktion für die VIMpay-Mastercard nutzen, mit der sich bis zu € 100,- in Echtzeit auf die Karte laden lassen. Weitere Informationen können auf den zugehörigen Webseiten eingesehen werden (via iPhone-Ticker)

Apples aktuelle Quartalszahlen

Gestern Abend gab Apple die Quartalszahlen für das zweite Quartal (Januar bis Ende März) des Fiskaljahres 2019 bekannt. Wie gewohnt gehe ich an dieser Stelle dazu kurz auf die wesentlichen Erkenntnisse der aktuellen Zahlen und des anschließenden Conference Calls ein. Wer Interesse an den detaillierten Zahlen hat, dem sei Apples Pressemitteilung ans Herz gelegt. Selten wurde in den vergangenen Jahren die Bekanntgabe mit so viel Spannung erwartet wie dieses Mal. Dies leigt natürlich vor allem an der Anfang des Jahres bekanntgegebenen Senkung der Umsatzerwartung und dem dann auch verkündeten deutlichen Rückgang im ersten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahr. Im nun bekanntgegebenen zweiten Quartal betrug der Gewinn bei einem Umsatz von 58 Milliarden US$ (im Vorjahresquartal 61,1 Milliarden US$) nun 11,6 Milliarden US$ (im Vorjahresquartal 13,8 Milliarden US$). Es gab im Jahresvergleich also erneut einen Rückgang bei den Unternehmenszahlen.

Wie schon für das erste Quartal praktiziert, gibt Apple keine Aufschlüsselung der Verkaufszahlen seiner Produkte mehr bekannt. Deutlich auf dem Vormarsch ist aber weiterhin der Bereich der Gadgets, von Apple inzwischen als "Wearables, Home, and Accessories" bezeichnet. Hier stieg der Umsatz um gleich 50% im Jahresvergleich auf 5,1 Milliarden US$, während der des iPhone bei 31,05 Milliaraden, der des iPad bei 4,9 Milliarden und der des Mac bei 5,5 Milliarden lag. Hier überraschte vor allem das iPad, welches mit einem Wachstum von 22% den besten Wert seit sechs Jahren hinlegte. Auch die Dienste-Sparte wächst weiter kräftig und kommt inzwischen auf einen Umsatz von 11,5 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 16% entspricht.

Apples CEO Tim Cook wird in der Pressemitteilung mit den folgenden Worten zitiert: "Our March quarter results show the continued strength of our installed base of over 1.4 billion active devices, as we set an all-time record for Services, and the strong momentum of our Wearables, Home and Accessories category, which set a new March quarter record. We delivered our strongest iPad growth in six years, and we are as excited as ever about our pipeline of innovative hardware, software and services. We’re looking forward to sharing more with developers and customers at Apple’s 30th annual Worldwide Developers Conference in June."

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