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Vorbereitung für den Streaming-Dienst: Apple veröffentlicht Liste von mit AirPlay 2 kompatiblen TV-Geräten

Die aktuell in Las Vegas stattfindende CES wird von Apple zwar traditionell nicht als Aussteller genutzt, wohl aber immer mal wieder für kleinere Ankündigungen. So überraschte das Unternehmen dieses Jahr mir der Ankündigung, dass man den Zugriff auf seinen iTunes Store künftig auch von Smart TVs anderer Hersteller aus ermöglichen würde - und zwar ohne die Notwendigkeit eines angeschlossenen Apple TV. Stattdessen erfolgt der Zugriff direkt aus dem Menü des jeweiligen Geräts. Auch AirPlay 2 wird künftig direkt in den Fernsehern von Drittherstellern verbaut sein. Nachdem unter anderem Samsung dies auch bereits für seine Geräte angekündigt hat, hat Apple selbst nun eine Liste von Herstellern und Geräten veröffentlicht, die in den Genuss von AirPlay 2 kommen werden. Hierzu zählen aktuell:

  • LG OLED (2019)
  • LG NanoCell SM9X series (2019)
  • LG NanoCell SM8X series (2019)
  • LG UHD UM7X series (2019)
  • Samsung QLED Series (2019 and 2018)
  • Samsung 8 Series (2019 and 2018)
  • Samsung 7 Series (2019 and 2018)
  • Samsung 6 Series (2019 and 2018)
  • Samsung 5 Series (2019 and 2018)
  • Samsung 4 Series (2019 and 2018)
  • Sony Z9G Series (2019)
  • Sony A9G Series (2019)
  • Sony X950G Series (2019)
  • Sony X850G Series (2019 85", 75", 65" and 55" models)
  • Vizio P-Series Quantum (2019 and 2018)
  • Vizio P-Series (2019, 2018 and 2017)
  • Vizio M-Series (2019, 2018 and 2017)
  • Vizio E-Series (2019, 2018 and 2017)
  • Vizio D-series (2019, 2018 and 2017)

Die Unterstützung von AirPlay 2 bedeutet, dass Apple-Nutzer künftig direkt von ihrem iPhone, iPad oder Mac Inhalte wie Video, Audio, Fotos und mehr auf die unterstützten Geräte streamen können. Zudem werden diverse dieser Geräte auch HomeKit-Support enthalten, wodurch Nutzer mithilfe von Siri die Wiedergabe oder auch die Lautstärke auf den Geräten werden steuern können.

All dies darf wohl ohne Zweifel bereits als Vorbereitung für Apples vermutlich im Frühjahr startenden TV-Streamingdienst gewertet werden. Eine Ankündigung wird aktuell für den Zeitraum März/April erwartet.

Neue Aktion von Aukey: Aktuell 14 Produkte zum Teil deutlich reduziert

Auch nach dem Weihnachtsgeschäft hat man ein wenig das Gefühl, als befänden sich die verschiedenen Gadget-Anbieter um die Schwergewichte Anker, Aukey und Co. weierhin in einer Art Schlussverkauf - so häufig sind momentan die angebotenen Deals. Nachdem gestern der beliebte Zubehörhersteller Anker eine neue Aktion aufgelegt hatte, zieht heute nun Konkurrent Aukey nach und reduziert verschiedene Produkte aus dem Amazon-Sortiment mithilfe von Rabattcodes. Wie gehabt legt man die gewünschten Produkte einfach in den Warenkorb und gibt beim abschließenden Zahlvorgang an der Kasse dann die angezeigten Rabattcodes ein. Hier nun die Produkte der aktuellen Aktion:

Fotos könnten Rückseite eines kommenden iPad mini 5 zeigen

Erst kürzlich kamen Gerüchte auf, wonach Apple für das neue Jahr eine Neuauflage des iPad mini planen würde, um die schwächelnden iPad-Verkäufe wieder in die richtige Bahn zu lenken. Passend dazu sind nun auf Twitter Fotos aufgetaucht, auf denen ein unveröffentlichtes iPad mini zu sehen ist. Dabei unterscheidet sich ein bestimmtes Detail des Geräts von der aktuell erhältlichen oder einer älteren Version des Geräts. Gemeint ist die rückseitige Antennenband auf dem zu sehenden Gerät. Bei allen bisherigen Cellular-Versionen des iPad mini hat Apple hier auf eine komplett aus Kunststoff bestehende Abdeckung gesetzt. Mit dem 9,7" iPad Pro führte Apple dann das auch auf dem nun gesichteten Bild zu sehende Band-Design ein.

Selbstverständlich ist es möglich, dass es sich hierbei lediglich um einen Prototyp handelt, der nie das Licht der Welt erblicken wird. Es könnte sich aber auch durchaus um das gemunkelte (aber noch nicht bestätigte) iPad mini 5 (der Autor spricht von einem "iPad mini 4s") handeln, welches dann auf Basis der Fotos möglicherweise auch in einem neuen Gold-Farbton erhältlich sein könnte.

Neben dem Antennendesign scheinen sich allerdings äußerlich keine größeren Veränderungen zu ergeben. Diese sind allerdings durchaus bei den Spezifikationen der internen Komponenten zu erwarten. Schließlich befindet sich das aktuell nach wie vor im Sortiment befindliche iPad mini 4 inzwischen seit bereits 3,5 Jahren auf dem Markt.

Apple weitet Songtext-Funktion von Apple Music auf Deutschland und weitere Länder aus

Ein aktualisiertes Apple Support-Dokument belegt nun auch offiziell, was verschiedene Nutzer bereits in den vergangenen Tagen sporadisch bemerkt haben. So haben nun auch Abonnenten von Apples Musik-Streamingdienst Apple Music in Deutschland Zugriff auf Songtexte verschiedener Lieder aus dem Karalog. Neben Deutschland hat Apple die Funktion dem Dokument zufolge auch auf Irland, Südafrika, Spanien, Mexiko, Neuseeland und Frankreich ausgeweitet. Neben dem bloßen Anzeigen der Songtexte kann man diese auch für die Suche nach Liedern in Apple Music nutzen. Bislang war dies nur in Australien, Kanada, Großbritannien und den USA möglich.

Weitere Zahlen und Infos zum iPhone-Rückgang; auch Samsung mit Gewinneinbruch

Apples Korrektur der eigenen Umsatzerwartungen für das vergangene Quartal hat Anfang des Jahres für eine Menge Aufsehen gesorgt. Seither wird viel über die Gründe gerätselt, wobei einige Spuren nach China und den dort sehr speziellen Markt führen. Analysten von Bank of America Merrill Lynch haben hierzu nun eigene Erkenntnisse präsentiert und vermuten, dass es auch eine Art informellen Boykott für Apple-Produkte von Nutzern in China und Indien geben könnte. Eine Umfrage der Analysten, die von den Kollegen von Bloomberg veröffentlicht wurde zeigt dabei, dass das Interesse an einem Upgrade auf ein iPhone weiter auf dem Rückzug ist, während das Interesse an Produkten aus dem Hause Samsung, Xiaomi oder Huawei steigt. Zudem soll Apple besonders hart von den aktuellen Handelsspannungen zwischen China und den USA getroffen worden sein.

Hierzu passen auch neue Zahlen der Analysten von Counterpoint, nach denen iPhone-Verkäufe im November im Jahresvergleich um 20% rückläufig waren. Interessant ist zudem, dass im November 2017 das vergleichsweise teure iPhone X das sich am besten verkaufende Modell war, während dies im vergangenen Jahr das eher günstige iPhone XR war. Allerdings erreichte das iPhone X dabei ein knapp 50% größeres Volumen im November 2017 als das iPhone XR im Jahr darauf. Im Vergleich mit dem iPhone 8 schnitt das iPhone XR um 5% schlechter ab. Auch bei diesen Zahlen wirken sich vor allem die schwachen Zahlen aus China und Indien besonders stark aus.

Auf der anderen Seite bleibt festzuhalten, dass Apple jedoch keineswegs der einzige große Name ist, der aktuell mit Problemen zu kämpfen hat. So hat auch Samsung aktuell in einer Investorenmeldung bekanntgegeben, dass man für das letzte Quartal 2018 einen Gewinnrückgang befürchtet, der vor allem auf eine geringe Nachfrage auf dem Chipmarkt aber auch in der Smartphone-Sparte zurückzuführen ist. Spekuliert wird momentan, dass der Gewinn einen Betrag von 9,67 Milliarden US-Dollar erreicht habe, was deutlich unterhalb der ursprünglich erwarteten 12 Millarden Dollar läge und einen Rückgang von 29% im Jahresvergleich bedeuten würde.

Neue Sensortechnologie könnte Weg für kleineren Notch beim iPhone ebnen

Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Apple bestrebt sein dürfte, den Notch bei seinem iPhone, in dem sich Sensoren, die FaceTime-Kamera und die TrueDepth-Kamera für Face ID befinden, künftig deutlich kleiner zu gestalten. Zumindest die technischen Voraussetzungen hierfür sind inzwischen geschaffen. So hat der österreichische Apple-Zulieferer AMS eine neue Sensor-Technologie vorgestellt, die sich gut in künftigen iPhones machen würde. Dabei lassen sich die für Face ID benötigten Sensoren direkt hinter einem OLED-Display verbauen, ohne dafür den Notch zu benötigen. Ein spezieller Algorithmus sorgt dafür, dass die Sensoren akurat arbeiten können, ohne dabei von der Helligkeit der Display-Pixel beeinflusst zu werden.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 12.1.3, watchOS 5.1.3 und tvOS 12.1.2 [UPDATE]

Nachdem Apple zuletzt vor Weihnachten die zweiten Vorabversionen von iOS 12.1.3, watchOS 5.1.3 und tvOS 12.1.2 für alle Nutzer freigegeben hatte, hat Apple am heutigen Abend bereits die nächste nächste Version für alle registrierten Entwickler und auch die Teilnehmer am Public Beta Programm (mit Ausnahme von watchOS) gestartet. Von diesen können die zweiten Betas ab sofort geladen werden. Im Falle von iOS hatte Apple nach nur einer Betaversion im vergangenen Jahr bereits iOS 12.1.2 veröffentlicht, so dass es dort nun mit iOS 12.1.3 als Beta weitergeht. Wie an der Versionsnummer bereits zu erkennen ist, dürfte es sich bei den Updates ausschließlich um kleinere Aktualisierungen mit Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen oder auch Fehlerkorrekturen handeln.

UPDATE: Am späten Abend hat Apple noch einmal nachgelegt und auch die dritte Vorabversion von macOS Mojave 10.14.3 veröffentlicht.

CES: Apples HomeKit gewinnt immer mehr prominente Partner

Zwar ist Apple auch in diesem Jahr nicht offiziell mit einem eigenen Stand auf der CES in Las Vegas vertreten, die Präsenz des iPhone-Herstellers ist jedoch trotzdem deutlich zu spüren. Und dies liegt nicht nur an der Guerilla-Aktion in Sachen Datenschutz, sondern auch an der Kooperation mit verschiedenen Herstellern in Sachen iTunes und AirPlay 2. Auch HomeKit spielt dabei eine wichtige Rolle. Wie die Kollegen von TechCrunch berichten, hat sich Apple im Vorfeld der CES nämlich mit verschiedenen Herstellern und Partnern abgesprochen, um die hauseigene HomeKit-Plattform deutlich zu pushen. Unter anderem soll man dabei Belkin Wemo, Eve, ConnectSense, Kwikset locks, Nanoleaf und Netatmo mit an Bord haben.

Auch die AirPlay 2 Funktionalität, die sich künftig ab Werk in Fernsehern aus dem Hause Samsung befinden wird, spielt hierbei eine Rolle und flankiert die HomeKit-Unterstützung in diesen Geräten. Damit setzt Apple erfolgreich seine Strategie fort, HomeKit breiter auszurollen. Das ehemals extrem abgeschottete System wurde erst in 2017 von Apple weiter geöffnet, indem man die Zulassungsbestimmungen für das HomeKit-Label deutlich lockerte. Seither bieten immer mehr Hersteller die Unterstützung des Apple-Standards an.